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Wackeliger Aussichtspunkt und Schnipselspaß

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Guten Morgen liebe Leserinnen und Leser,
geht es Ihnen auch so? Es ist verlockend, lange zu schlafen, ausgiebig zu frühstücken und durch die Wohnung zu schlurfen – kein Zeitdruck, kein Homeoffice. Aber Ferien hin oder her – irgendwann zwischen 9 und 10 Uhr kann das Kind (3,5) dem Müßiggang nur noch wenig abgewinnen, es will spielen, aber bitte nach den eigenen Regeln und wer sich dem Rollenspiel nicht unterwirft, muss abtreten. Frustration auf beiden Seiten.
Es wird Zeit, nach draußen zu gehen – das wissen alle Beteiligten. Sind Ihnen die Ideen schon ausgegangen? Ich hätte da zwei Vorschläge für Sie – einen für draußen und einen, wenn Sie wieder drinnen sind.
Ihre Uta Zangemeister
Redakteurin LVZ Familie
Hinweis: Bitte bei Aktivitäten im Freien die geltende Corona-Schutzverordnung beachten, ausreichend Abstand halten und eine Mund-Nasen-Bedeckung tragen.

Einmal hoch auf den Wackelturm im Auwald: Helm auf, Fahrrad schnappen und ab Richtung Wackelturm im Rosental. Ab Rietschelstraße führen viele Wege durch das Leutzscher Holz zum Ziel – Pausenpunkte gibt es zahlreiche. Unbedingt einplanen: ein Abstecher zum Kletterbaum. Der liegt idyllisch auf einer kleinen Landzunge – und zwar dort wo kleine Luppe und Nahle aufeinandertreffen, gleich hinterm Nahlewehr.
An den Bahngleisen entlang führt der Weg weiter ins nahegelegene Rosental. Dort auf dem „Scherbelberg“ erhebt sich der 20 Meter hohe Wackelturm, der sich bei jeder Böe leicht im Wind wiegt. Achtung: Bauchkribbeln gibt es inklusive, genau wie den wundervollen Blick über Leipzig. Stopp auf dem Rückweg: der Große Rosentalteich Froschteich. Wer Glück hat, kann dem Graureiher beim Spaziergang auf dem dünnen Eis beobachten. Topping: Heißer Fruchtpunsch zum Aufwärmen in der Thermoskanne.
Foto: privat
Foto: privat
Klebebild aus Geschenkpapier-Resten: Der Papiermüll türmt sich? Ganz oben auf – das Geschenkpapier vom fleißigen Weihnachtsmann. Klar, man kann es bügeln, rollen und fürs nächste Jahr im Schrank verstauen. Ähnlich nachhaltig kann es aber auch zum Basteln eingesetzt werden – und zwar für Klebebilder. Kinder verschiedener Altersklassen werden angesprochen. Während die Großen die Silhouette beispielsweise eines Schneemanns oder einer Eule auf ein Blatt Papier zeichnen, können die Kleinsten per Hand oder Schere Schnipsel produzieren und sie nach Farben sortieren. Gemeinsam können diese dann innerhalb der Umrahmung aufgeklebt werden.
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