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Monopoly mit Daten, Vulkanausbrüche, Burg-Besuch

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Guten Morgen liebe Leserinnen und Leser,
die Corona-Zahlen steigen nun auch stetig in Leipzig, der Inzidenzwert liegt teilweise über 35 und ab Donnerstag gilt eine neue Corona-Schutzverordnung in Sachsen. Damit möchte ich auf keinen Fall Panik erzeugen, sondern nur an die Vernunft jedes einzelnen appellieren: Unsere Ferientipps sollen weiterhin zu Spiel und Spaß in den Herbstferien ermuntern, bitte beachten Sie aber die jeweiligen Vorgaben der Veranstalter. Bleiben Sie gesund!
Ihr Thomas Bothe
Redakteur LVZ Familie

Foto: Andreas Döring
Foto: Andreas Döring
Für Datenhändler: Als Teil der aktuellen Ausstellung „BIG D@T@! BIG MON€Y!“ bietet der Verein Halle 14 das Spiel „Big Datapoly“ an. Angelehnt an den Klassiker Monopoly wird hier nicht mit Geld, sondern mit Daten gehandelt. Die Felder repräsentieren Firmen, Dienste, Institutionen und Technologien, die wir aus unserem Alltag kennen und verbildlicht den Fluss der personenbezogenen Daten. Das Spielprinzip regt zur Debatte über Medienkonsum an. Geeignet für Spieler und Spielerinnen ab 12 Jahre. Los geht es heute um 15 Uhr.
Für alle, die gerne experimentieren: Die Leipziger Stadtbibliothek stellt ein neues Do-it-yourself-Experiment vor – den Vulkanausbruch. Ein kurzer Hinweis vorneweg: So ein Vulkanausbruch kann ganz schön heftig sein. Dieses Experiment sollte also am besten auf einer wasserfesten Unterlage oder im Hof beziehungsweise Garten durchgeführt werden.
Das wird gebraucht: Teller, Gläser, Schere, Alufolie, eventuell Klebeband, Lebensmittelfarbe, Spülmittel, Essig (oder Essigessenz), Leitungswasser, 60 Gramm Natron oder Backpulver, etwas zum Umrühren
Und so geht’s: Ein Glas mit der Öffnung nach oben auf den Teller stellen. Das Glas kann auch mit Klebeband festgeklebt werden, damit es nicht umherrutscht. Alufolie um Glas und Teller legen, sodass alles gut bedeckt ist. Auch hier kann Klebeband für besseren Halt sorgen. Das Backpulver beziehungsweise Natron in den Vulkankrater schütten. Ein zweites Glas zur Hälfte mit Wasser füllen und mit Essig auffüllen, bis es fast voll ist. Bei Essigessenz genügt ein Esslöffel. Gut umrühren. Jetzt wird es bunt! Einen Spritzer Spülmittel und Lebensmittelfarbe in die Flüssigkeit einrühren. Bereit für die Explosion? Denn jetzt muss die Flüssigkeit vorsichtig in den Vulkan gegossen werden.
Kurz erklärt: Das Backpulver/Natron reagieren mit der Säure des Essigs. Kohlenstoffdioxid entsteht. Dieses Gas braucht immer mehr Platz und wird durch das Spülmittel zusätzlich noch zum Schäumen gebracht. Bald schon ist es dieser „Lava“ zu eng im Glas und sie beginnt oben herauszufließen. Ganz ähnlich ist es auch bei einem echten Vulkan. Im Inneren des Vulkans dehnt sich schmelzendes Gestein aus, bis es irgendwann oben herausschießt. Dieses Experiment wurde von den HTWK-Studentinnen Iris Ruppert, Luisa Emilia Sachse, Martinè-Carolin Frenzel erarbeitet.
Weitere Experimente gibt es hier.
Für Burg-Besucher: In den Herbstferien geht es auf Burg Posterstein um die Wasserversorgung auf Burgen. Dafür gibt es zusätzlich zu den Stationen der neuen Familien-Ausstellung „Aus dem Alltag eines Burgherrn“ ein „Wahnsinniges Wasserquiz für Wissensdurstige“ mit spannenden Fun-Facts zur Wasserversorgung auf mittelalterlichen Burgen. Wer das Quiz lösen möchte, muss sich die Kinderburg-Ausstellung ganz genau anschauen. Wissbegierige erfahren dabei, wo sich die tiefsten Burgbrunnen Deutschlands befinden, welche Ritter tatsächlich einen Wasserhahn besaßen und wo es mittelalterliche Klos mit Wasserspülung gab. Geöffnet ist von 10 bis 17 Uhr. Der Eintritt kostet 5 Euro, ermäßigt 3 Euro. Kinder bis 6 Jahre erhalten freien Zutritt.
Für Botaniker: „Nicht anfassen!“ – ein Satz, den Kinder viel zu oft hören. Und aktuell sollen sie auch noch Abstand halten. Das nervt. Im Duft- und Tastgarten des Botanischen Gartens der Universität Leipzig ist all das ausdrücklich erwünscht. Zumindest, wenn es um die zahlreichen Pflanzenarten geht. Pflanzenoberflächen, Blattränder, Blüten- und Fruchtstände dürfen erspürt werden. Geruchs- und Tastsinn werden hier gefordert und gefördert. Ebenso können große und kleine Besucher an Bambushalmen und Klapperfrüchten lauschen. Eine Erfahrung für die Sinne also. Der Duft- und Tastgarten ist täglich kostenfrei von 9 bis 18 Uhr zugänglich. Nächste Woche begeben sich die Gewächshäuser und damit auch das Schmetterlingshaus in die Winterpause. In dieser Woche ist also die vorerst letzte Möglichkeit für einen Besuch. Die Häuser sind am heutigen Mittwoch von 13 bis 16 Uhr geöffnet. Erwachsene zahlen 5 Euro, ermäßigt 3 Euro, Kinder bis 6 Jahre haben freien Eintritt.
Alle unsere bisherigen Ferientipps, die noch aktuell sind, finden Sie hier.
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