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Leipziger Wildnis entdecken und Geschichten spinnen

Guten Morgen liebe Leserinnen und Leser, ich hoffe, Sie haben den ersten Tag des neuen Jahres entspan
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Guten Morgen liebe Leserinnen und Leser,
ich hoffe, Sie haben den ersten Tag des neuen Jahres entspannt und ohne starke Kopfschmerzen hinter sich gebracht. Und schon wartet der erste Samstag 2021 darauf, sinnvoll und mit etwas Aktivität gefüllt zu werden.
Bei mir ist aufgrund meiner zwei energetischen Jungs mindestens ein „Außentermin“ pro Tag Pflicht. Und neben unseren üblichen Anlaufstellen wie dem Skatepark oder Spaziergängen am Karl-Heine-Kanal lieben beide die „wilde“ Natur. Darum lade ich Sie zu unseren Lieblingsplätzen im Leipziger Westen ein (mal etwas nördlicher, mal etwas südlicher). Und wer sich ausgepowert hat, kann sich in Familie anschließend an einer Ketten-Geschichte ausprobieren. Sie werden erstaunt sein, was Kinder da so raushauen!
Hinweis: Bitte bei Aktivitäten im Freien die geltende Corona-Schutzverordnung beachten. Ausreichend Abstand halten und eine Mund-Nasen-Bedeckung tragen.
Bleiben Sie gesund.
Ihr Thomas Bothe
Redakteur LVZ Familie

Biberburg oder von anderen Abenteurern gebaut? Die Leipziger „Wildnis“ bietet viel zum Entdecken. Foto: privat
Biberburg oder von anderen Abenteurern gebaut? Die Leipziger „Wildnis“ bietet viel zum Entdecken. Foto: privat
Für wilde Kerlinnen und Kerle: Wer sich so richtig schmutzig machen will, den erwarten in dieser Zeit die kleinen „unberührten“ Orte der Wildnis in Leipzig. Klar, in einer Stadt sind diese rar gesät, aber es gibt sie. Zu empfehlen ist zum Beispiel das westliche Ufer am Elsterbecken gegenüber der Red-Bull-Arena. Hier führt ein kleiner Trampelpfad entlang des Gewässers, wer Glück hat sieht einen der hier ansässigen Biber oder seine Spuren an den Bäumen. Ab und zu locken selbst gebastelte Stege näher ans Wasser. Aber Vorsicht: Kinder sollten hier nicht unbeaufsichtigt spielen!
In der Nonne, dem Teil des Auwalds südlich der Anton-Bruckner-Allee gibt es noch mehr zu entdecken. Als Einstieg empfiehlt sich die Verlängerung des Klingerweges (am Eingang zum Clara-Zetkin-Park) von Westen her hinein in den Wald. Etwa hundert Meter nach der ersten Kreuzung auf einem Trampelpfad einfach rechts in den Wald abbiegen. Dort finden sich verschlungene Wege, kleine, malerische Hügel zum Rennen und Spielen sowie hin und wieder kleine Ast-Tipis.
Nummer drei: im Rosental rund um den „Hinteren Grillplatz Rosental“. Der Wald lädt zum Räubern und Entdecken ein und der Grillplatz ist offiziell fürs Feuermachen geeignet.
Für Geschichten-Erzähler und Erzählerinnen: Ob Quasselstrippe oder großer Schweiger, bei einer Ketten-Geschichte für die ganze Familie kommt jeder zu Wort. Das Grundmuster ist ganz einfach: Ein Familienmitglied schreibt einen Satz oder am besten einen kleinen Abschnitt als Beginn einer Geschichte oben auf ein Blatt. Dann wird das Blatt so gefaltet, dass nur noch die letzte geschriebene Zeile zu sehen ist und nach rechts weitergegeben. Die nächste Person liest, was schon da steht, und schreibt die Geschichte weiter (einen oder zwei Sätze). Dann gibt sie das Blatt ebenfalls nach rechts weiter. Sobald das Blatt mindestens einmal durch die ganze Gruppe gegangen ist, ist die Geschichte fertig und kann vorgelesen werden. Wenn Kinder dabei sind, die noch nicht schreiben können, kann das ja eine Große oder ein Großer übernehmen.
Auch eine Variante: Die Ketten-Geschichte ohne Blatt – jemand beginnt mit dem ersten Satz und dann wird reihum weitergesponnen.
Sinnvoll ist, gegen Ende der Sequenz (wenn das Blatt bald durch die ganze Familie gegangen ist) darauf hinzuweisen, dass die letzten zwei, drei Sätze nun auf einen Abschluss hinsteuern sollen, sodass die Geschichte nicht einfach abrupt endet.
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