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Gestrickter Baumschmuck und fantasievolle Spaziergänge

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Liebe Leserinnen, liebe Leser,
heute, am Tag vor Heiligabend, habe ich einen gemütlichen Handarbeits-Tipp für Sie und Ihre Kinder, der sogar noch für ein kurzfristiges Weihnachtsgeschenk taugen würde. Außerdem lade ich Sie ein auf eine fantastische Entdeckungstour in Ihrem Wohnumfeld. Alles Weitere lesen Sie unten.
Da fällt mir ein: Haben Sie Ihren Weihnachtsbaum bereits fertig geschmückt oder schmücken Sie erst am 24. Dezember? So oder so, lassen Sie uns gern an Ihrem Weihnachtsbaum teilhaben. Wir suchen nämlich die schönsten Weihnachtsbäume in Leipzig und Umgebung. Bis einschließlich 26. Dezember können Sie mit einem Foto Ihres Baumes teilnehmen und haben die Chance auf tolle Gewinne.
An den kommenden drei Weihnachtstagen pausieren wir mit diesem Newsletter. Warum? Wir gehen davon aus, dass Sie – wenn auch vielleicht im kleineren Kreis als gewöhnlich – zu Weihnachten ausreichend andere Dinge zu tun haben, als unsere Ferientipps zu lesen und umzusetzen. Ab dem 27. Dezember erhalten Sie bis zum Ende der Weihnachtsferien aber wieder täglich Anregungen für die Freizeitgestaltung von uns.
Ich wünsche Ihnen bis dahin ein schönes, gemütliches und besinnliches Weihnachtsfest. Auf dass es trotz aller schwierigen Umstände fröhlich sei!
Herzlichst
Ihre Susanne Reinhardt
Redakteurin LVZ Familie
Hinweis: Bitte bei Aktivitäten im Freien die geltende Corona-Schutzverordnung beachten. Ausreichend Abstand halten und eine Mund-Nasen-Bedeckung tragen.

Kugeln für den Weihnachsbaum selber stricken – macht Spaß und taugt als kurzfristiges Geschenk. Foto: privat
Kugeln für den Weihnachsbaum selber stricken – macht Spaß und taugt als kurzfristiges Geschenk. Foto: privat
Stricken für den Weihnachtsbaum

Wer – wie ich – gern strickt und diese entspannende Handarbeit an seine Kinder weitergeben möchte oder vielleicht schon weitergegeben hat, für den ist dieser Tipp gemacht. Stricken Sie mit Ihren Kindern Kugeln für den Weihnachtsbaum! Das geht ganz einfach und kostet wenig Zeit. Gerade für Strickanfänger sind unkomplizierte Projekte und schnelle Erfolge wichtig (ich spreche aus Erfahrung) – und diese Weihnachtskugeln lassen sich wirklich schnell stricken.
Sie benötigen Rundstricknadeln oder ein Nadelspiel, Wolle in beliebiger oder mehreren Farben – ich bevorzuge für die Weihnachtskugeln weiß und rot, erst recht für ein weihnachtliches Muster. Aber natürlich ist alles erlaubt, was Sie und Ihre Kinder gern möchten. Zudem benötigen Sie etwas Stopfmaterial (Stopfwatte, Watte oder kleingeschnittene Stoffreste, beispielsweise aus alten Socken), eine Stopfnadel, eine Häkelnadel und eine Schere.
Es gibt zahlreiche Anleitungen für gestrickte Weihnachtskugeln im Internet. Ich mag diese Anleitung sehr gern. Man muss lediglich rechte Maschen stricken. Und wem Jaquardmuster, also der Farbwechsel, (noch) zu schwierig ist, der strickt einfarbig oder mit buntgemusterter Wolle.
Mit diesen selbstgestrickten Kugeln lässt sich nicht nur der eigene Weihnachtsbaum verschönern, sie sind auch ein wunderbares Geschenk, das man schnell noch selbst machen kann.
Der Weg ist das Ziel

Ab und an muss man – gerade mit Kindern – mal an die frische Luft und sich bewegen. Aber ganz ehrlich, ich hasse Spazierengehen. Ziellos draußen herumlaufen ist gar nichts für mich. Vielleicht geht es Ihnen und/oder Ihren Kindern ähnlich. Dagegen habe ich vor kurzem eine tolle, leicht abenteuerlich-mystisch anmutende Lösung gefunden: die App Randonautica, die ein konkretes Ziel für den Spaziergang vorgibt. Diese App führt einen an einen zufällig (?) ausgewählten Ort in der eigenen Umgebung. Den Radius, in dem dieser Zielort liegt, kann man nach Lust und Laune sowie entsprechend des Alters und der Laufwilligkeit der Kinder frei wählen (denken Sie bitte aktuell auch an die 15-Kilometer-Regel wegen der Corona-Pandemie).
Angeblich basiert die Auswahl oder „Berechnung“ des Zielpunktes auf Quantencomputern und dem, woran Sie gerade intensiv gedacht haben – so dass Sie genau dieses am Zielort finden, angeblich, oder auch nicht. Klingt pseudowissenschaftlich? Ja, durchaus. Und ist es vermutlich auch. Aber die Macher der App spinnen diese angeblich wissenschaftliche Berechnungsmethode in der App und der dazugehörigen Anleitung so herrlich und mit einem gehörigen Augenzwinkern, dass man ihnen nur allzu gern glauben möchte.
Also, los geht`s, App installieren – Sie finden sie hier auf der Website für Android und iOS –, Umkreis festlegen, fest an Einhörner oder den Weihnachtsmann oder sonst etwas denken, was Sie und Ihre Kinder gern entdecken möchten, und mit der vorgegebenen Route auf dem Handy loslaufen. Ob Sie, wie meine Tochter und ich zuletzt, irgendwo in einem Wäldchen an einem Baum landen oder zu einem Gebäude gelotst werden … lassen Sie sich überraschen. Vielleicht finden Sie und Ihre Kinder auch nichts offensichtlich Besonderes, nichts Aufregendes oder auf den ersten Blick Abenteuerliches am Ziel Ihres Spaziergangs. Seien Sie nicht enttäuscht. Denn, wenn wir ehrlich sind, es geht gar nicht darum, unbedingt am Ende des Weges etwas Bestimmtes vorzufinden.
Hierbei ist nicht nur sprichwörtlich der Weg das Ziel. Lassen Sie schon unterwegs Ihrer Fantasie und der Ihrer Kinder freien Lauf, schauen Sie sich um, (er-) finden Sie Indizien für Einhorn-Spuren und Co. auf dem Weg oder entdecken Sie andere Dinge, die Sie vorher in Ihrem Umfeld nie wahrgenommen haben. Spinnen Sie gemeinsam eine Geschichte. Sie werden Ihre nahe Umgebung neu entdecken und nicht enttäuscht sein, sondern bestimmt noch lange etwas zu erzählen haben.
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